Pinterest - das Social Network mit mehr als 100 Millionen Nutzern

12.12.2017 19:25

PIN-terest oder P-interest kommt aus dem englischen und heißt übersetzt: "Pinnwand für die Interessen der Leute".

Hier können Nutzer Bilder, z. B. von der Idee eines Zusatzeinkommens bei Hebammen-Kinderwagen, an eine virtuelle Internet-Pinnwand mit zusätzlicher Beschreibung hängen. Ebenso könnten sie Empfehlungen von Erlebnissen berichten, wie zum Beispiel "Urlaub in den Bergen mit dem Kombikinderwagen"

Interessierte können das Bild mit Freunden teilen indem sie es weiter empfehlen. Seit 2012 ist es möglich, diese Nachrichten privat abzuspeichern. Man glaubt es kaum, aber es werden bei Pinterest ca. 500 Mitarbeiter beschäftigt, und es gibt ca. 100 Millionen Nutzer.

Funktion

Die Idee dahinter ist der gemeinsame Austausch über verschiedartige Hobbys, Interessen, Verdienstmöglichkeiten und Einkaufstipps mithilfe virtueller Pinnwände. Diese Spielform wird von einer Firma geleitet, die sich im bekannten (Silicon Valley) Kalifornien befindet. Es ist auch möglich, Videos und Bilder der Plattformen wie YouTube hochzuladen. Pinterest hat sozusagen Instagram abgelöst und unterstützt jetzt diese Twitter-Karten- Schnittstelle. Inhalte werden nun direkt in Tweets dargestellt ohne das der Benutzer eine extra ausgelagerte Webseite besuchen muss.

Pinterest begann schon sehr früh damit, Apps für Endgeräte, die mobil sind, anzubieten. Der Funktionsumfang derselben war zuweilen sogar größer als die Webseite des Dienstes und seit der letzten Überarbeitung dieser Apps werden ausschließlich nur Betriebssysteme wie Android und Apple iOS unterstützt.

Nutzungsbedingungen

Seit 2012 passte Pinterest seine Nutzungsbedingungen an. Der Grund dafür waren die bekannten und weiterverbreiteten Fotos von Pro-Ana. Das waren z.B. Bilder von Selbstverstümmelung.

Ausdehnung

Pinterest ist heute eine der am meisten besuchten Webseiten weltweit. Im September 2015 überschritt das Netzwerk die 100 Millionengrenze.

Kritik

Natürlich gibt es auch Kritik über Pinterest. So hatte sich diese Firma das Recht eingeräumt, veröffentliche Fotos zu verkaufen. Hier gab es lautstarken Protest und Pinterest nahm diese Regel zurück und strich sie aus den Statuten. Es wurde in 2013 eine neue Funktion unter dem Namen “Product Pins“ geschaffen. Diese erlaubt den Anwendern nicht nur Bilder und Fotos sondern auch Produkte auf der eigenen Online-Pinnwand zu posten.

Urheberrecht

Da nun aber das Urheberrecht zwischen Europe und Amerika unterschiedlich ist, kam es in Europa zu Urheberrechtsverletzungen und es drohten Abmahnungen. Wer also Inhalte auf Pinterest teilt, ist selbst für die Haftung verantwortlich. Das Gesetzt sagt, dass urheberrechtlich geschützte Werke nur mit Zustimmung des Urhebers veröffentlicht und vervielfältigt werden dürfen. Da Inhalte auf Pinterest bewusst veröffentlicht werden, muss demzufolge die Privatperson auch dafür haften.


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